Johannes 14, 1
Liebe Besucher und Freunde, liebe Brüder und Schwestern unserer Landeskirchlichen Gemeinschaft,
die Jahreslosung aus Johannes 14 Vers 1 gehört zu den Abschiedsreden Jesu an seine Jünger. Jesus weiß, dass sein Ende naht. Darauf will er seine Jünger vorbereiten. Sie sollen über seinen Tod nicht erschrecken, sondern dem Vater und ihm vertrauen. Ist es doch kein Abschied für immer. Weil Jesus weiß, wie ängstlich, verzagt und mutlos auch seine Jünger sein können, ermutigt er sie zum Glauben.
Sein Tod soll ihr Leben nicht durcheinander bringen. Die kommenden Ereignisse sollen sie nicht erschüttern und verwirren. Jesus will seinen Jüngern sagen, was auch immer geschehen wird: "glaubt!" Zweimal steht das Wort in der Befehlsform. Dabei ist zu beachten, dass Jesus den Glauben zuspricht. Glaube ist die Kehrseite von Angst, Schrecken und Bestürzung. Der Glaubende weiß um einen Weg, auch wenn dieser nicht klar erkennbar und nur schwer begehbar ist.
Welche Wege Gott mit uns im neuen Jahr gehen wird, wissen wir nicht. Und ob wir auch schwere Wege durchhalten oder auf der Strecke bleiben, das können wir nicht voraussagen.
Weil wir das alles nicht wissen, sagt Jesus: "glaubt!" Verlasst euch auf euren himmlischen Vater, der weiß, was ihr nötig habt. Vertraut mir, dem Sohn, das ich alle Tage bei euch bin und euch nicht verlasse.
Es lohnt sich, Gott und seinem Sohn Jesus zu vertrauen, weil allein im Glauben unser oft sehr aufgewühltes Herz zur Ruhe kommt.
Gott segne Sie und Ihre Wege durch das neue Jahr.
Ihr
Klaus Neubert
| Zuletzt bearbeitet: 02.01.2010 | Autor: Klaus Neubert |