Liebe Besucher und Freunde, liebe Brüder und Schwestern unserer Landeskirchlichen Gemeinschaft,
ein neues Jahr rückt in unser Blickfeld. Überblicken
können wir es nicht. Aber eins können wir tun, den
Blick auf unseren HERRN richten.
In Klageliedern 3 Vers 22 lesen wir:
Ein Wort aus den Klageliedern und dennoch Grund zur Freude und Dankbarkeit.
Streicht man „die Güte des Herrn“ und „seine Barmherzigkeit“, dann bleibt uns nur noch das Klagen. Dann ist es mit uns „aus“. Aber Gott sei Dank, Gott ist mit seiner Güte und Gnade noch nicht am Ende. Wo wir am Ende sind, wir alles als verloren sehen, da spielt Gott seine Trümpfe aus. Aus Klage wird Triumph, so hat es der Beter des Klageliedes erfahren. „Ich bin der Mann, der Elend sah“. (V 1) „Mich hat er geführt und getrieben in Finsternis“ (V2). „Eingemauert hat er mich“ (V 5). Mit diesen Worten beklagt er seine Not. Aber dann kommt eine überraschende Schlussfolgerung: „Gerade darum hoffe ich auf dich“ (V 21).
Ob wir diese Gedanken für uns nachvollziehen können? „Gott, du kannst meinen Weg durch das Jahr 2009 mit riesigen Quadern vermauern, mich in Finsternis führen, aber deine Güte und Barmherzigkeit nicht für Null und nichtig erklären.“
Welche Wege Gott uns führt, wie seine Barmherzigkeit uns tröstet und er uns in Liebe leiten wird, da können wir nur gespannt sein und ihm vertrauen.
Gottes Segen für das neue Jahr wünscht Ihnen, auch im Namen des Vorstandes,
Ihr
Klaus Neubert
| Zuletzt bearbeitet: 03.01.2010 | Autor: Klaus Neubert |